Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit meinem Leben momentan grenzenlos überfordert bin. Einfach alles ist wahnsinnig anstrengend. Egal ob es um meine Ernährung, Gesundheit, Studium, Liebesleben, Freundschaften, Familie und Haushalt geht.
Es gibt so viele Erwartungen, die ich zu erfüllen habe. Und ich selbst erwarte von mir immer am meisten.
Ist die Überforderung der Jugend eine Erscheinung der Postmoderne? Es wäre jetzt einfach, diese These zu bejahen. Aber damit würde ich so vielen Menschen Unrecht tun. Und mir eine Entschuldigung für Versagen und Fatalismus geben. Und deshalb: nein, die Erwartungshaltung der Umwelt gab es auch schon vor 100 Jahren. Ich glaube nur, dass sie sich verändert hat. Ich weiß nicht, ob die Veränderung gut oder schlecht ist. Aber vielleicht muss man ihr oder darf man ihr vielmehr keine Wertung geben. Das Leben ist einfach anders geworden.
Einige schaffen es und erfüllen Erwartungen und werden sowas wie „glücklich“. Andere gehen sang und klanglos unter.
Zu welchem Teil gehöre ich?
Winner
oder
Loser?
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Hi,
nach dem Lesen des letzten Blogeintrags ist mir ein bisschen schlecht geworden. Pathetisch, kindisch, anstrengend. Zwar ein nettes Wortspiel, doch die Verkrampftheit nervt. Wenigstens tröstet es mich, dass mein Wortwitz trotz allem mehr Niveau und Intelligenz besitzt, als viele andere Blogs.
Ohne Überleitung komme ich zum nächsten Thema.
Ich finde, ich sollte eine eigene Wohnung haben. Man muss sich einfach für nichts rechtfertigen. Auch als Adoleszenter muss man seinen Mitbewohnern irgendwelche Erklärungen geben. Es hört nie auf. Momentan habe ich ein Problem mit dem Essen. Das ist nicht lustig. Tagelang nur nach 20 Uhr Obst oder Gemüse essen und dann verlangt der Körper Nährstoffe. Und zwar viel, sehr viel. Heute auch. Ich schäme mich vor meinen Mitbewohnern viel bzw. wenig zu essen. Heute habe ich beschlossen sehr viel zu essen. Allerdings ist mir dies vor anderen unangenehm. Also warte ich, bis jeder in seinem Zimmer ist. Das dauert. Man fühlt sich schlecht. So oder so. Das Mittelmaß ist weg. Die Schere zwischen viel und wenig klafft immer weiter auseinander. Ich hoffe, es ist nur eine Phase. Um ehrlich zu sein, hoffe ich, dass eine Klinge der Schere wegfällt. Ratet, welche.
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Hello,
geht es euch oft auch so, dass ihr das Gefühl habt, dass Dinge, die ihr besonders gut könnt, besonders schlecht werden? Woran liegt das? Ist man zu verkrampft bei Herzensangelegenheiten? Bildet man sich das ein? Eine Krux!
Nein, ich rede hier nicht von den 0,00000 Klicks auf diese Seite. Sondern von echten Sachen, die im realen Leben passieren. Das hier ist alles ein Spiel. Internet ist ein Spiel. Ein globales, riesiges Spiel. Ohne Regeln. Jeder kann gewinnen und alles verlieren.
Aber ist es auf der Straße nicht auch so? Kann man von 0 auf 100 innerhalb kürzester Zeit? Oder wird dem Menschen durch gesellschaftliche Verpflichtungen der Antrieb gedrosselt? Gibt es Turbo-Menschen? Geht es gut? Dem Turbo-Kapitalismus gings nicht so gut ohne Bremse. Gegen die Wand fahren ist nicht sehr erstrebenswert. Wahrscheinlich landet man als Turbo-Mensch in der Betty-Ford-Klinik. Sofern man es sich leisten kann. Denn dazu muss man erstmal auf die richtige Farbe setzen.
Kommt, spielen wir Roulette!
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So. Der erste Tag meines Bloggerdaseins ist vergangen und ich habe nichts erwartet und nichts bekommen. Keine Klicks, außer bei „about“ (da ist es doch langweilig, steht doch so gut wie nichts). Diese Statistiken sind die Quotenmessung und Geißelung in Reinform. Bah! Und dieses Blogsystem ist so wirr. Wie mache ich meinen Blog bekannt? Ich denke ernsthaft über Guerilla-Marketing in der U-Bahn nach. Oder Guerilla-Gardening. Vielleicht auch in Kombi. Aber nicht in der U-Bahn.
A.
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Hallo ihr Menschen!
Zugegeben, dies ist der erste Blog in meinem Leben. Obwohl ich seit Jahren regelmäßig Texte schreibe und veröffentliche, bin ich aus irgendeinem Grund nie zum Bloggen gekommen. Vielleicht liegt es am Wortklang, vielleicht auch daran, dass Deutschland nunmal kein Blogger-Land ist und es sehr viele schlechte Blogs gibt. Gute gibt es natürlich auch, ich möchte niemandem auf dem falschen Fuß erwischen. Nur gefällt mir bisher keiner so gut, dass ich einen regelmäßig verfolge.
Ihr könnt mir ja welche vorschlagen. Nur zu!
Warum starte ich dann eigentlich einen Blog? Langeweile? Niemals, ich bin eigentlich immer im Stress. Mein Leben ist alles andere als entspannt. Es muss wohl die Verdrängung der Pflichten sein und die (Achtung: Kitsch) Liebe zum Schreiben. Habe ich der Welt wirklich etwas zu sagen? Ganz ehrlich: immer! Will die Welt mich hören? Noch ehrlicher: eher nicht. Sollte sie mich hören? Sollen? Sie muss!
Ich werde mich jetzt mit dieser verwirrenden Seite vertraut machen und hoffen, dass bloggen noch nicht out ist und die Trendwelle weiter anhält.
Auf bald!
A.
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